Sonntag, 21. November 2010

Hanoi Brueckenfest

Hanoi ist ganz anders als Saigon. Saigon ist Boomtown, sehr asiatisch. Kaum ein Strassenzug ist aelter als 15 Jahre. Ueber all wird abgerissen und neu aufgebaut. So fragwuerdig, wie das ist, so vital wirkt es auch. Man hat das Gefuehl, in spaetestens 20 Jahren sieht die Stadt wieder ganz anders aus.

Hanoi ist aelter und wirkt deshalb irgendwie europaeisch, so konserviert im Kolonialstil, mit grosser Kathedrale und Strassencafes, denkt man, das koennte auch Paris sein.
Trotzdem natuerlich nicht Paris, dafuer viel zu bunt, lebendig,chaotisch.




Es fuehrt eine 21/2 km lange Bruecke ueber den Roten Fluss in Hanoi. Heute war dort Brueckenfest. Irgendwas zugunsten von Kindern und Kuenstlern und so. Man kann die Bruecke entlang spazieren und kriegt eine voellig andere Perspektive auf die Stadt.





































Die ausgestellten Bilder auf der Bruecke haben alle diesselbe zum Thema.
Auf den Inseln im unglaublich breiten Fluss wird Landwirtschaft betrieben.









Stefan macht sich gut im gruenen T-Shirt mit revolutionaer-roten Fahnen.











Ethnische Minderheiten und Hochzeitspaare lassen sich hier gerne fotografieren.






           von der Bruecke runter





Bei Ho Chi Minh in seinem Mausoleum waren wir heute auch noch. Leider darf man das nicht fotografieren, sondern nur schweigend, mit Haende aus den Taschen einmal um den im Glassarg ausgestellten Leichnam drumrum defilieren. Es ist ziemlich kuehl und das Licht ist gedimmt und vier junge Soldaten muessen den ganzen Vormittag davor stramm stehen. Ziemlich unwirklich das Ganze und ein bisschen gruselig.

Wo ist Ho Chi Minh?

2 Kommentare:

  1. puh, in Phnom Pen gab es ein Unglück auf einem Brückenfest.Eine Massenpanik mit vielen Toten. Zum Glück, seid ihr in Hanoi!

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  2. denselben Kommentar wollte ich auch grad abgeben.
    Es ist eben einfach gut, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist!
    Weiter so!

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