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| der beste Platz... |
Wir sind in einer weiteren Nachtfahrt mit dem Zug nach Varanasi gelangt., der heiligen Stadt der Hindus, wo sich die Sadhus aus ganz Indien treffen und wo viele Menschen zum Sterben hinkommen und die Toten am Ufer des Ganges oeffentlich verbrannt werden, so dass ueberall die Asche auf dem Fluss schwimmt und wo sie fuer die Mutter aller Fluesse jeden Abend eine Zeremonie auf dem zentralen Ghat (den Treppen, die zum Ganges hinunterfuehren) feiern.
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| Ganges-Zeremonie |
Zwei junge Maenner zeigten uns ihre Stadt. Natuerlich zeigten sie uns auch ihren Arbeitsplatz, eine Seidenmanufaktur, wo wir dann was kauften sollten. Egal: ohne die beiden haetten wir all das nicht gefunden und gesehen, was wir gestern gesehen haben. Und mit am interessantesten war tatsaechlich ihr Arbeitsplatz, wo in mittelalterlichen Gassen und dunklen Behausungen Maenner und Frauen ueber feinste Stickereien gebeugt sitzen oder die zartesten Seidenstoffe auf riesigen Handwebstuehlen entstehen. Eine Wahnsinnsarbeit und grosse Kunst.
Im Abendlicht haben wir dann mit den beiden eine Bootstour auf dem Ganges gemacht. Auf den Ghats verbrannten die Toten und nebenan sprangen drei kleine Jungen kopfueber in den Fluss, schwammen in der Asche herum und hatten Spass.
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| Abendstimmung auf dem Ganges mit Mond |
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| an einem der Ghats |
Heute waren wir dann noch im Hanumantempel. Hanuman ist der Gott in Affengestalt und der Tempel ist bevoelkert von seinen irdischen Verwandten. Es gibt einen Suessigkeitenstand dort, an dem man fuer die Affen Kuchen kaufen kann. Stefan war enttaeuscht, dass man den Kuchen nicht selber verfuettern darf, sondern einem der Brahmanenpriester geben muss, die das dann fuer einen erledigen.
Morgen verlassen wir Indien fuers erste, dann geht's dann mit dem Flieger nach Nepal.