Hoi An ist ein kleines Staedtchen in Mittelvietnam, wo es, als wir nach einer 26 stuendigen Busfahrt endlich morgens um 8 ankamen, pausenlos regnete.
Ueberhaupt die Busfahrt, sie sollte eigentlich nur 6 Stunden dauern... Als aber der Stau unendlich wurde, weil die Strasse ueberspuelt war, beschlossen die drei Busfahrer, erstmal eine Party vorne zu feiern. Liessen Essen aus der naechsten Kneipe kommen und betranken sich mit Hochprozentigen. Irgendwann waren sie so blau, dass sie uns verbliebenen 5 Fahrgaesten (die anderen waren ploetzlich alle weg) auch jedesmal Schnaps anboten, wenn wir rein oder raus aus dem Bus sind. Und wir standen und standen 8 Stunden lang. Und dann noch mal die halbe Nacht. Zum Glueck eigentlich, denn als es endlich weiterging, waren sie wieder nuechtern und es war hell, so dass wir heil angekommen sind.
| Nachts um 3, irgendwo in Vietnam |
Hoi An ist sehr alt und koennte sehr huebsch sein, aber man kennt solche Orte aus Deutschland (Celle, Heidelberg). Spannend war nur der Regen, der dafuer sorgte, dass nach einem Tag die halbe Stadt geflutet war, sodass die Hotelleute uns Gaeste schuechtern fragten, ob wir mithelfen Moebel in den ersten Stock zu tragen, falls das Wasser in der Nacht noch weiter steigen sollte (war zum Glueck nicht der Fall.)
Dafuer gab es am naechsten Morgen ein Shuttleboot zur naechsttrockenen Strasse, von der wir dann weiter zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Hue gefahren sind.
Langweilig scheint's ja nicht zu werden....
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