Sonntag, 31. Oktober 2010

Look my shop!

Auch in Siem Reap gibt es unendliche Shoppingmoeglichkeiten - und sehr geschaeftstuechige Bewohner! Kaum auf der Strasse, soll man was kaufen oder ein tuktuk mieten und nach Ankor Wat fahren, was essen, was trinken...
Wenn man lernt, das Ganze ein bisschen an sich abprallen zu lassen, ist es ganz nett und mit den Verkaeufern verhandeln macht beiden Seiten richtig Spass.





Bangkok

jetzt geht alles ein bisschen durcheinander, aber Stefan hat schon reklamiert, dass ich ueberhaupt nichts zu Bangkok geschrieben habe.
Bangkok ist schon super. Gross, voller Autos, Autobahnen auf mehreren Etagen, huebschen Tempeln und unendliche Shoppingmoeglichkeiten fuer Touristen im Kaufrausch.

 Der goldene Buddha ruht laessig und riesengross in einem Tempel, der, wie es scheint, passgenau um ihn herumgebaut wurde.

die Tempelkatze ruht auch

Hotpot = gluehende Kohlen am Tisch

der abendliche Wahnsinn in der Khaosanroad, neben der gelben Leuchtreklame liegt unser Hostel - und die Waende sind aus Pappe. Morgens um 6 war dann irgenwann mal Ruhe.

die in einer Hausruine installierte Geisterbahn war echt enttaeuschend - fuer die Thais! "You are not scared?!

Samstag, 30. Oktober 2010

Ankor WHAT?



Siem Reap in Kambodscha lebt komplett vom Ankor Wat Tourismus. Wo laut Stefan vor 7 Jahren erst ein paar Garkuechen standen, hat man jetzt eher so einen leichten Las Vegas Eindruck oder fuehlt sich an die Khaosan Street in Bangkok erinnert, wo die ganze Nacht ein Techno-Touri-Trash Programm laeft.

5:30 - und wo bleibt die Sonne?
Tausende koennen es kaum erwarten

Wir sind denn heute richtig frueh raus und sassen um 5:30 puenktlich zum Sonnenaufgang auf den Ruinentruemmern. Ist schon schoen, wenn die Morgensonne alles in rosa Licht taucht.

gleich kommt Lara Croft

Trotz der unmoeglichen Tageszeit sind schon alle auf den Beinen und wollen Lara Croft sehen! Zumindest weisen einen einheimische Fuehrer immer wieder darauf hin, dass das hier alles mal das Filmset von Thomp Raider gewesen ist. So kommen wir zu einer perfekten win-win Situation: die Kulturbeflissenen haben jetzt einen Grund sich einen schlechten Film anzusehen ("Da war ich auch schon mal!") und die Anhaenger von vollbusigen Girls mit 2 Maschinengewehren denken ("Hm, da koennte man ja auch mal hinfahren...")





 ueberall gucken einen Mauern an!

Montag, 25. Oktober 2010

von Ko Tao nach Ko Phangan




wir haben 7 Tage relaxed und langsam genug von gepflegter Langeweile und Coctails am Strand bei Mondschein.


auf dem Boot holt man sich schnell einen Sonnenstich

Heute sind wir mit der Faehre nach Ko Phangan, mieten uns gleich ein Motorrad und gucken hier noch mal ein bisschen rum.
In 2 Tagen geht es dann nach Angkor Wat und dann holen wir uns in Pnom Pen ein Visum fuer Vietnam.

Bis bald!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Paradiesische Verhaeltnisse

Wir sind zurueck im 21. Jahrhundert! Vorgestern in Bangkok gelandet und nur ueber die Modernitaet gestaunt, inkl. Strassenbeleuchtung, komfortable Busse, intakte Toiletten. Alles so sauber hier! Wir haben dann gleich den Nachtbus genommen und sind dann morgens um 7 mit der Faehre nach Ko Tao uebergesetzt. Sehr paradiesisch, wenn auch mit kleinen Schoenheitsfehlern. Denn mittlerweile gibt es kaum noch ne Bucht, wo man nicht irgendwelche Ressorts reingebaut hat. Trotzdem: Ko Tao Ostseite in der Vorsaison ist superentspannt. Ruhe, die uns nach dem stressigen Kalkutta guttut.

Gestern mit einem Schiffchen zu den schoensten Schnorchelplaetzen geschippert. Bunte bunte Wasserwelt! Stefan hat einen Hai und ich eine grosse Wasserschildkroete gesehen. Ansonsten fressen einem kleine bunte Zierfische aus der Hand. Sie sind ganz wild auf Wassermelone und bei alten Spiegeleiern werden sie zu einer Art Piranha und machen dann auch vor den Haerchen auf den Armen nicht halt!








 
wir wohnen in einer Art Baumhaus mit Meeresblick





Schnorcheln ist super, man holt sich nur schnell Sonnenbrand


Piranhas greifen an!

Stefan hat nichts mehr, was er verfuettern kann

Freitag, 15. Oktober 2010

Alltag in Kalkutta

frisch gepresster Zuckerrohrsaft: sehr lecker!

was fuer Rainer
 
 ganze Strassenzuege leben von der Handy-Reparatur













aber leider kann keiner Stefans Brille reparieren























auf der Strasse wird gegessen, geschlafen und sich gewaschen                            

 
Strassenkueche


Bus fahren


ueberall wird was verkauft

 zB mechanische Naehmaschinen, die schon lange nicht mehr gebaut, aber hier repariert, poliert und wie neu verkauft werden

Wo ist die Puja?!


Seit drei Tagen wieder in Kalkutta und wir fragen uns langsam, wann hier die Wahnsinnsfeier zu Ehren der Goettin Durga eigentlich logeht?!
Wen's genauer interessiert, kann ueber Durga nachlesen:



dieser Palast ist nur temporaer und aus STOFF!
 Dann sind wir mal mit der Tram Richtung Norden und siehe da:  Ploetzlich ueberall Palaeste aus Zelten gebaut, groessere, kleinere, oft haushoch. Jedes Viertel, jeder Strassenzug scheint seinen eigenen zu haben. Innen drin Durga mit ihrem Gefolge als ueberlebensgroesse Figuren aus Pappmaschee. Davor viele Raeucherstaebchen und Menschenschlangen, die geduldig warten, bis sie mal einen Blick draufwerfen und ihre Opfergabe loswerden koennen. Davor Verkaufsstaende mit Essen und Schnickschnack und die Kalkutter, die sich das leisten koennen, tun das, was sie anscheinend am liebsten tun: shoppen. Alles ein bisschen wie Muellerstrassenfest, nur spiritueller.
abends flaniert alles zu den Stofftempeln












in den Zelttempeln




































Die Durga -Darstellungen sind oft beruehmten Persoenlichkeiten gewidmet, die gute Taten vollbachten, so gibt es auch einen Extra Altar fuer Mutter Theresa, die hier von allen verehrt wird. Im Gegenzug wuerde die katholische Kirche wohl nie auf die Idee kommen, fuer Durga eine Kerze anzuzuenden.



ein typisches Durga-Tableau: so sehen sie im Prinzip alle aus


Also, wir haben uns das Fest ein bisschen wilder und ekstatischer vorgestellt, aber vielleicht kommt ja noch was!

Reisen ist nicht nur anstrengend

Hier ein paar entspannte Reiseeindruecke von unserer Fahrt mit der Toytrain von Darjeeling nach Siriguri






Dienstag, 12. Oktober 2010

Wieder in Kalkutta

Tja, hier sind wir wieder!
Nicht in Thailand, sondern immer noch in Indien. Der Bus brauchte 24 Stunden statt 12, so dass wir unseren Flug nach Bangkok leider verpasst haben.
Aber dafuer wird jetzt richtig gefeiert!
Ab morgen steigt in Indien die groesste Sause ueberhaupt, Durga Puja genannt und ratet mal, was das Zentrum der Festivitaeten ist: KALKUTTA

Und wir sind dabei!
Fotos folgen

Samstag, 9. Oktober 2010

Wolkenkuckucksheim

Back to India!
Ueber die Busfahrt von Kathmandu in die Darjeelingregion decken wir mal den gnaedigen Schleier des Schweigens...



Darjeeling liegt auf 2200 m und eigentlich immer im Nebel oder besser gesagt in den Wolken. Das gibt dem Ganzen eine ganz eigene unwirkliche Atmosphaere.






Very british - die Kolonialzeit ist hier noch sehr present, zu sehen an den alten englischen Gebaeuden auf dem Obsevatoryhill oder am 5 o'clock tea in unserem Hotel. Gleichzeitig mischt sich hier das Indische mit dem Chinsesisch-tibetischen aufs Schoenste! Das sind die Gesichter, die Kleidung, das Essen, der riesige Markt, der sich mit chinesischen Haushaltswaren durch die halbe Stadt zieht, und so viel Raum einnimmt, dass die Autos und Mopeds keine Chance haben durchzukommen. Sehr sympatisch der ganze Ort! Ich versteh auch, dass sich mit all dem Nebel die Briten hier sehr wohlgefuehlt haben.


















Kein Durchkommen fuer Autos


Nachdem wir 3 Tage im Nebel gesessen haben, riss heute morgen um halb 6 der Himmel auf und gab den Blick auf die Berge frei!!




























Morgen gehts mit der Toy-Train wieder runter vom Berg. Diese kleine Spielzeugbahn faehrt hier schon seit 1871 und bringt Tee und Menschen nach Siriguri, Und morgen dann auch uns!










Nebel vermischt sich mit Wasserdampf



















Ich bin ein bisschen traurig, dass wir dieses tolle Land mit seinen freundlichen Menschen, seinen vielen Widerspruechen und seiner grossen Spiritualitaet dann endgueltig verlassen, freu mich aber auf Thailand und hoffe, dass das da genauso gut mit dem Internet klappt, wie in Indien.

Bis demnaechst aus Thailand!