Dienstag, 23. August 2011

Biennale



In Venedig ist Biennale und ich hole mir Anregungen für meine Grundschüler:Thomas Hirschhorn ist super!
Switzerlands next Topmodels kombiniert Hirschorn mit Horrorfotos aus der Realität

                                                   Ein Schweizer im schweizer Pavillon


    Der Panzer als Fitnessgerät (amerikanischer Pavillon)





Lago di Lugano



Wieder vom Berg runter, fahren wir nach Locarno, wo schon alles in den Startlöchern für die Filmfestspiele steht.
Leider sind wir eine Woche zu früh dran!



Weiter gehts von Locarno auf der Landstraße, Richtung Comer See. Auf dieser Strecke ist ein chronischer Stau. So viele Pendler, die von Italien in die Schweiz zur Arbeit fahren und abends wieder zurück, ergeben zusammen mit Caravans aus den Niederlanden ein totales Verkehrschaos in den ansonsten hübschen kleinen Orten am Luganer See.
Ein Ort bildet da eine Ausnahme: Gandria, der letzte Ort in der Schweiz, entschied sich nach Aussage eines italienisches Wirts ein Dorf weiter bereits vor 50 Jahren, dass die Straße weiter oben am Hang und nicht durchs Dorf führen sollte.

Das Ergebnis ist ein Ort wie aus der Zeit gefallen
























    Zimmer mit Ausblick














Ich komme mal zum Postkarten-schreiben.

 

Schiffchen fahren auf dem Comer See.

Donnerstag, 18. August 2011

In den Wolken

Von dort ging es dann zu Fuß weiter.


 
Die Nebel wurden immer dichter und der "Weg" immer steiler.

Bei unserer Wanderung durch die Wolken begegneten uns gerade mal 2x2 Andere, ansonsten waren oder fühlten wir uns auch nur: alleine.
Das lag am Nebel, man sah leider auch keine Berge, obwohl wir mitten drin waren!


















Die Anstrengung lohnte sich trotzdem: Auf 2560m begegnete uns eine große Herde Steinböcke in nächster Nähe!
Hier sind wirklich Steinböcke auf dem Foto!


















Stefan beobachtet die Steinböcke.



















Wie ein Raumschiff liegt die Hütte Cristallina auf 2700m Höhe.

Endlich am Ziel!





















Vom Maggia-Tal zur Hütte Cristallina

Wenn man das Maggia-Tal mit dem Motorrad hochfährt, kommt man durch eine wildzerklüftete Landschaft, mit winzigen Dörfern aus Granit, die vor 500 Jahren wohl auch nicht anders aussahen als heute.





















In San Carlo ist die Straße dann  zu Ende und  wir sind in die Seilbahn nach Robiei umgestiegen.

















Samstag, 13. August 2011

Tessin

Nach einer Nacht bei Stefans Bruder Martin in Brig, sind wir dann über den Simplon-Pass zurück auf die Alpensüdseite.Der Sommer ist zurück! Im Wallis hatte es in der Nacht davor Schnee bis auf 2000m gegeben!

Plötzlich waren wir wieder in Italien - und nach einer kurzen Fahrt durchs Cento Valle wieder in der Schweiz, diesmal unter Palmen und tausenden von Touristen. Im Tessin spricht man Italienisch, muss aber mit Franken bezahlen.
Wir übernachteten an der Maggia, dem Maggifluss, in Losone, obwohl Stefan nie wieder hierher kommen wollte, musste er hier doch seinen Militärdienst ableisten.


















Wir haben einen faulen Tag gemacht und an der Maggia und am Lago Maggiore entspannt.





















 
Das Wasser in der Maggia sieht aus wie Götterspeise, ist aber eiskalt, da vom Gletscherwasser gespeist.













Lago Maggiore bei Ascona.

Donnerstag, 11. August 2011

Visp

Mit dem Autoverlad vom Kandersteg sind wir dann nach Goppenstein ins Wallis mit dem Zug gefahren. Ein paar verwirrte belgische Motorradfahrer kapierten nicht, das die Fahrt durch den Tunnel nur eine Viertelstunde dauert und guckten entsprechend verwirrt, als wir mit unserem Töff (schwitzerd. für Motorrad) in den dafür reservierten Waggon fuhren: sie mussten die Fahrt noch einmal hin- und zurück machen.
Nach wie gesagt 15 Minuten ist man dann im Wallis und Stefan hat mir gezeigt, wo er herkommt:
Visp









 Visp von oben


Visp wird beherrscht von der chemischen Industrie - und das ist auch zu riechen - hat aber neben einem hässlichen Industriegebiet, was sich durch das halbe Tal zieht, einen schönen, mittelalterlichen Altstadtkern.

 Altstadt


Mitten durchs Wohngebiet geht wohl erst seit neuestem eine Schnellstrasse und Stefan wundert sich, dass man neben dem Haus in dem er aufwuchs die Berliner Mauer wieder aufgebaut hat.














Im Hintergrund: die Mauer
Vorne. unsere Schatten

Mittwoch, 10. August 2011

Käse und Schokolade


Düdingen liegt in der Nähe von Fribourg und dort wohnt Stefans Schwester Therese.













Mit Therese haben wir das Schokomuseum in Broc besucht.

In einer Mischung aus Geisterbahn und Disneyland wird man dort gruppenweise durch die Geschichte der Schokolade geschleust, bis man in der Neuzeit anlangt und die moderne Produktion hinter einer Glaswand bewundern kann.
 

Das Beste zum Schluss: Die Probiertheke! Man darf sich durch die gesamte Produktpalette durchnaschen.
















Ich kann mich gar nicht entscheiden.

Therese ist skeptisch...


















Nach Gruyères gehts nur zu Fuß, den Berg hinauf




Anschließend noch einen Blitzbesuch in Gruyères gemacht, wo wir dann von Schokolade auf Käse umschwengten.
Gruyères ist eine Burganlage auf einem Berg. Superputzig mittelalterlich und vor Käsefondue fressenden Touristen kaum zu ertragen, wäre oben am Schloss nicht die tolle Giger-Bar, nebst Museum.
Giger, ein Schweizer Künstler, schuf die Ausstattung und das Monster für Alien 1, was man seiner Bar auch ansieht.
In der Giger-Bar              


Prost, Therese!





















Die Schweizer haben einen Geranienfimmel!













Fribourg