In Uri gibts den wunderbaren Vierwaldstaetter See, die Ruetli-Wiese, wo damals die Schweiz beschworen wurde und Wilhelm Tell:
Mehr Schweiz geht nicht!
Auf dem Weg dorthin kommt man Winterthur vorbei. Dort gibt es ein tolles Fotomuseum. Zur Zeit werden da Fotos von Ai WeiWei ausgestellt.
Das wollten wir uns angucken.
Kurz vor Winterthur wurde Stefan von einer Wespe in die Schlaefe gestochen, so dass sein Gesicht so anschwoll, dass er eine vage Aehnlichkeit mit oben genannten Kunestler bekam, was in der Ausstellung doch fuer den einen oder anderen verwirrten Blick sorgte.
Ab dann: Regen, Regen, Regen...
Irgendwie haben wir viel Regen, seid wir in der Schweiz sind. Zuerst ging es noch, aber irgendwann stand das Wasser zentimeterhoch in den Stiefeln und wir waren mal wieder nass bis auf die Unterwaesche. Zum Glueck konnte Stefan mit seinem Wespenstich noch genauso gut Motorradfahren, wie sonst auch und wir erreichten im letzten Tageslicht (und stroemenden Regen) unsere Unterkunft: Eine kleine Jugendherberge ueber dem Vierwaldstaetter See, die Ruetli-Wiese um die Ecke.
Der Schluessel lag, wie verabredet, in seinem Versteck und wir hatten eine alte Almhuette fuer uns ganz alleine! War aber auch nachts ganz schoen spooky so zwischen Wald und See, Nebel und Regen.
Am naechsten Tag immer noch: Regen, Regen, Regen... Am Nachmittag kamen dann zwei junge Pilger, seid vier Tagen auf dem Jakobsweg, unterwegs nach Santiago de Compostella, vier Monate haben sie noch vor sich. Beinhart, wie Pilger wohl so sind, teilten sie sich abends eine Dose Ravioli und gingen um 8 schlafen. Heute morgen um 6 waren sie schon wieder auf dem Weg.
In der Jugendherberge
Auch die Transzendentale Meditation findet den Vierwaldstaetter See schoen und hat sich bereits 1972 ein altes Grand-Hotel an einem der spektakulaersten Aussichtspunkte gekauft.
Die Schweizer nehmen es pragmatisch: so wird wenigstens ein wunderbarer alter Bau erhalten.
"The World-Gouverment of Enlightment" des Inders Maharishi Mahesh
yogisches Fliegen brauchen wir nicht.
Hallo Martina,
AntwortenLöschenschön von Euch zu hören. Tröstst Euch: Wir haben auch gerade drei Regentage hinter uns!
Aber ansonsten ist es das Elbsandsteingebirge atemberaubend, wunderschön und pittoresk. Und das Elbtal: eine Wonne!
Wir sind jeden Tag "auf Achse" ( oder besser: auf Schusters Rappen) und fallen - nach eine rordentlichen Runde Doppelkopf - wie die Steine in die Betten. Wir wohnen im "Panorama-Hotel Wolfsberg" und haben einen spektakulären Blich auf sächsische Schweiz (Ihr seht: Schweiz können wir auch!)
Machts gut Gruß von Gertraud und viel Sonne wünschen wir Euch. Bei uns geht's morgen schon wieder nach Hause.