wir waren gerade 3 Tage in Amritapuri, dem Aschram von Amma, die weltberuehmt ist, weil sie alle, die es wollen, umamt und segnet. Amma hat in indien die groesste caritative Einrichtung. So gibt es in ganz Indien mehrere Krankenhaeuser, die alle und jeden kostenlos behandeln.
Ihr Aschram liegt im grenzenlosen Palmenwald zwischen Backwaters und indischem Ozean. Es sind mehrere Hochhaeuser, die dort schon von weitem zu sehen sind und das Ganze wirkt sehr bizzar so mitten im Dschungel.
Wir haben dort im 8. Stock gewohnt, und unsere Waesche auf dem Dach oberhalb des 17. Stockwerks zum Trocknen aufgehaengt. Durch das Hochhaus blaest der Wind, denn es gibt kein Glas in den Fenstern und keine Tueren auf den Fluren. Das spottet jeder deutscher Brandschutzbestimmung!
Es waren viele Westler dort, aber noch viel mehr Inder, die alle Amma inbruenstig verehren. Insgesamt wohnen wohl bis zu 50tausend Menschen im Aschram.
Natuerlich wollte Stefan auch eine Umarmung. Ich bin dann auch mit. Man musste ein Nuemmerchen ziehen und langsam schritt die Schlange voran. Als wir oben bei Amma angekommen waren, haben wir noch eine Stunde zugeguckt, wie sie die Leute umarmt. Fuer je 12 Stunden , 4x die Woche sitzt sie da, wie es aussieht ohne Pause, umarmt die Leute und hat fuer jeden noch ein persoenliches Wort. Es war schon irgendwie sehr bewegend!
... ja und was wist denn nun mit der Umarmung!? Du scheinst ja von der Nichteinhaltung deutscher Brandschutzbestimmungen mehr beeindruckt zu sein als von der zaertlichen Umarmung eines indischen Guru!?
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