Sonntag, 19. September 2010

mit dem Superfast nach Kolkata

ein entspannter Schweizer
gestern und vorgestern haben wir es uns richtig gegeben und sind in 28 Stunden von Chennai (ehem. Madras) nach Kolkata (ehem. Kalkutta) gefahren.

Es war zum Glueck nicht so voll, wie befuerchtet. Wir hatten Schlafplaetze gebucht und auch 2 Naechte halbwegs gut gepennt. Verhungern und verdursten mussten wir auch nicht, denn staendig kamen Haendler mit Tee und warmen Speisen durch den Zug.

im Zug, Sleeper-Abteil





















Kolkatta selbst ist wieder mal so eine wuehlige, laermige, volle und chaotische Stadt und das in einem Aussmass, wie ich es auch in Indien noch nicht erlebt habe! Orte wie Mexico City wirken dagegen unglaublich beschaulich! Es fahren fast keine Privat-PKWs rum, aber die Strassen sind von gelben Taxis verstopft. Das Gehupe ist permanent und ohrenbeteubend. Aber auch Laufrikschas, von denen ich dachte, dass es sowas gar nicht mehr gibt, habe ich hier noch gesehen. Mitten im Taxigewuehle dann Pickups voll mit Jugendlichen, die Tanzen und groelen und sich ueber Haare und Gesicht lila und orange Farbpigmente gekippt haben. Das Ganze sieht nach Loveparade aus, und auch ziemlich bizarr, ist aber auch ein Goetterkult. Die blumenbehangene Gottheit sitzt auch auf der Ladeflaeche und feiert mit.

crowded!



eine verwirrte deutsche Touristin

in der hohen Luftfeuchtigkeit vergammeln die Haeuser
alles Taxis

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