Dienstag, 5. Oktober 2010

Trekking fuer Anfaenger


im Flieger

Wir sind dann wirklich einen Tag spaeter von Pokhara nach Jomsom geflogen. Fruehmorgens mit dem ersten Flieger an Achttausendern vorbei in einer winzigen Maschine, die vielleicht 15 Passagiere mitnimmt. Die nette Flugbegleiyung verteilte Wattebaeusche fuer die Ohren und Bonbons. So hoch wie die Berge ist das Flugzeug  gar nicht geflogen.


In Jomsom sind wir dann mit dem Jep nach Kagbeni und von dort Richtung Mukthinat gelaufen. Welch ein Panorama! Wir begegneten vielen mit Outdorklamotten hochgeruesteten anderen Touristen, die oft staunten ueber unsere Minimalausstattung und tatsaechlich: Wenn man Stefan so mit Sonnenschirmchen und Sandalen ueber die Berge spazieren sieht, koennte man ihn auch fuer einen der Sadhus halten.





















 




Mitten im Geroell haben uns dann tatsaechlich sechs alte Sadhus eingeholt. Alle ebenfalls in Sandalen bzw. ganz ohne Schuhe. Sie baten um Wasser und haben dann alles ausgetrunken, was wir noch hatten. Ruckzuck war die Flasche leer - und Stefan sauer! Aber auf mich, weil ich ihnen das Wasser gegeben habe. Doch kann man sechs durstigen Greisen das abschlagen?



Wir haben die Strecke nach Mukthinat dann auch nicht an einem Tag geschafft, sondern auf halber Strecke in Kingah uebernachtet. Winzige Lodge ohne fliessend Waser. Nachts war es bitterkalt und ein grandioser Sternenhimmel. Immerhin sind wir auf fast 4000 Metern gewesen.


unterm Tisch wird geheizt


Seit ich in Nepal bin, habe ich Probleme mit dem Magen! Auf dem Weg nach Mukthinat haben wir deshalb in einem kleinen buddhistischen Kloster haltgemacht, wo sich eine tibetische Medizinstation befindet. Ich hab dann mal gefragt, ob man mir da helfen kann. Ein etwa zehnjaehriges Maedchen hat englisch gedolmetscht, waehrend der Arzt mir hauptsaechlich den Puls gefuehlt hat. Bestimmt die juengste Krankenschwester der Welt! Es gab dann tibetische Naturmedizin, Puelverchen eingerollt in kleine Papierchen, saeuberlich beschriftet, wann ich was einnehmen soll. Hat gut geholfen! Mehr zu diesem medizinischen Zentrum gibt es unter http://www.jharkot-projekt-e-v.de/ Ist interessant!

Tibetische Medizin


1 Kommentar:

  1. Hallo Martina,
    Du beschreibst die Dinge so bildhaft, dass man fast gar keine Fotos mehr braucht. Die geborene Reiseschriftstellerin....
    Gute Besserung!

    Klaus

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